{"id":173,"date":"2015-09-22T21:02:37","date_gmt":"2015-09-22T21:02:37","guid":{"rendered":"http:\/\/uran-deutsch-tschechischer-erinnerungsort.info\/?page_id=173"},"modified":"2019-01-31T10:58:58","modified_gmt":"2019-01-31T09:58:58","slug":"einfuehrungstext-was-passierte-in-st-joachimsthal","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/uran-deutsch-tschechischer-erinnerungsort.info\/?page_id=173","title":{"rendered":"Einf\u00fchrungstext: Was geschah in St. Joachimsthal?"},"content":{"rendered":"<h2><strong>Entdeckungsreise durch die Vergangenheit von\u00a0 St. Joachimsthal\u00a0 \/ J\u00e1chymov<br \/>\n<\/strong><\/h2>\n<p>Die Bergstadt Sankt Joachimsthal (J\u00e1chymov) im b\u00f6hmischen Teil des Erzgebirges wurde zur Zeit des sog. Gro\u00dfen Berggeschreys, einer das ganze Erzgebirge umfassenden Silbergr\u00e4berstimmung, im Jahre 1516 gegr\u00fcndet. Die Initiative f\u00fcr die Stadtgr\u00fcndung kam vom Grafen Stephan Schlik (auch die Schreibweise Schlick existiert) aus dem nahe gelegenen Schlackenwerth (Ostrov). In den folgenden Jahrzehnten entstand in Sankt Joachimsthal eines der tiefsten Bergwerke der damaligen Zeit. Die Ortsbev\u00f6lkerung wuchs auf \u00fcber 18.000 Menschen an \u2013 in B\u00f6hmen hatte damals nur die Hauptstadt Prag mehr Einwohner! Die Stadt wurde f\u00fcr seinen hier gepr\u00e4gten Silbertaler ber\u00fchmt: den so genannten (Joachims-)Thaler, der auch bei der Benennung des amerikanischen Dollars Pate stand. Ungef\u00e4hr 100 Jahre sp\u00e4ter wurde in Sankt Joachimsthal kaum noch Silber abgebaut. Nur in kleinerem Umfang wurden andere Eisenerze gef\u00f6rdert.<\/p>\n<p>Erst nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte der Bergbau in den hiesigen Gruben erneut eine solche Bl\u00fcte und das tschechoslowakische J\u00e1chymov erneut ein solches Bev\u00f6lkerungswachstum. Allerdings wurden ab 1939 in der Stadt nicht M\u00fcnzmetalle gef\u00f6rdert, sondern Uran. Im Laufe der 1950er Jahre waren in J\u00e1chymov insgesamt etwa 70.000 Bergleute t\u00e4tig. Auf den H\u00fcgeln oberhalb der Stadt gab es Straf- und Arbeitslager f\u00fcr etwa 15.000 M\u00e4nner, die zum Bergbau gezwungen wurden: Kriegsgefangene, so genannte Retributionsh\u00e4ftlinge, kriminelle sowie politische H\u00e4ftlinge, die in mit Waffen bewachten Straflagern lebten. Damals war die ganze Gegend rund um J\u00e1chymov ein Sperrgebiet, in das neben den Uranarbeitern aus den Lagern nur Ortsbewohner und Angestellte mit einem speziellen Ausweis hineingelassen wurden.<\/p>\n<p>An die Zeit des Uranabbaus erinnert ein Lehrpfad mit dem Namen \u201eDie H\u00f6lle von J\u00e1chymov (J\u00e1chymovsk\u00e9 peklo)\u201c. Er erl\u00e4utert die j\u00fcngere und fernere Vergangenheit, denn ohne den Silberbergbau des 16. Jahrhunderts w\u00e4re unter Tage niemals Pechblende gefunden worden, die Substanz, aus der sp\u00e4ter das radioaktive Uran gewonnen wurde. Die Informationstafeln des Lehrpfades erz\u00e4hlen die Geschichte dieses bemerkenswerten Ortes und laden ein zur Wanderung in die Vergangenheit. Durch sch\u00f6ne Natur f\u00fchrt der Lehrpfad zu Orten, die an furchtbare menschliche Schicksale erinnern.<\/p>\n<h2>St. Joachimsthal \/ J\u00e1chymov von 1939 bis heute<\/h2>\n<p>W\u00e4hrend des Zweiten Weltkriegs, St. Joachimsthal war damals Teil des ans Deutsche Reich angeschlossenen Sudetenlands, wurde in den Gruben Uran f\u00fcr Forschungszwecke der deutschen Wehrmacht abgebaut. Bald nach Kriegsende, J\u00e1chymov war nun wieder Teil der Tschechoslowakei, \u00fcberlie\u00df die tschechoslowakische Regierung die Nutzung der damals weltweit einzigen bekannten ge\u00f6ffneten Uranlagerst\u00e4tten der Sowjetunion. Denn diese ben\u00f6tigte schnellstm\u00f6glich Uran f\u00fcr die Forschung und Entwicklung einer Atomwaffe. Zu Beginn der 1960er Jahre wurde der Abbau des strategisch wichtigen Uranerzes schlie\u00dflich beendet und im Umfeld der Bergwerke wurden Erholungseinrichtungen sowie Baum-Monokulturen angelegt. Seitdem geriet die Erinnerung an die Urangruben (gezielt) in Vergessenheit. Erst nach 1989, als das kommunistische Regime der Tschechoslowakei zusammengebrochen war, wurde die Erinnerung von ehemaligen politischen H\u00e4ftlingen wiederbelebt. Zuvor war es nicht m\u00f6glich gewesen, Einzelheiten \u00fcber den Uranabbau bekanntzumachen oder anderweitig daran zu erinnern. In den 1990er Jahren initiierten der \u00f6rtliche Bergmannsverein Barbora (Barbara), der Klub Tschechischer Wanderer sowie einige Zeitzeugen einen Lehrpfad entlang der St\u00e4tten ehemaliger Lager und Uranbergwerke. Im Jahr 2015 \u00fcberarbeitete der ehrenamtliche Forscherinitiative \u201ePoliti\u010dt\u00ed v\u011bzni.cz\u201c (Politische H\u00e4ftlinge.cz) den Lehrpfad und stellte mithilfe von Spendengeldern aktualisierte Informationstafeln auf. Die Inhalte der Tafeln entsprechen den Webseiten <a href=\"http:\/\/www.jachymovskepeklo.cz\">www.jachymovskepeklo.cz<\/a>, die mit den QR-Codes des Museums in Sokolov (Falkenau) verlinkt sind. Dieses Museum betreibt auch das Bergbau-(Freilicht-)Museum \u201eStollen Nr. 1\u201c, eine der Stationen des Lehrpfads.<\/p>\n<p>Den Gro\u00dfteil der Arbeitskr\u00e4fte in den Urangruben von J\u00e1chymov bildeten nach Mai 1945 zun\u00e4chst deutsche Kriegsgefangene sowie zivile Hilfsarbeiter. Letztere pendelten mit Bussen aus dem nahe gelegenen Karlovy Vary (Karlsbad) zur Arbeit in die Bergwerke und wurden f\u00fcr ihre erf\u00fcllten Arbeitsnormen f\u00fcrstlich entlohnt, im Gegensatz zu den in den Lagern eingesperrten H\u00e4ftlingen. Nach der Macht\u00fcbernahme der Kommunisten in der Tschechoslowakei im Jahr 1948 entwickelten sich tschechoslowakische H\u00e4ftlinge zur wichtigsten Arbeitergruppe in den Urangruben. Ab den 1940er Jahren wurde in Joachimsthal\/J\u00e1chymov systematisch ein Lagerkomplex ausgebaut, der nach 1948 nach dem Vorbild der sowjetischen Gulags stark erweitert und perfektioniert wurde. In den \u00f6rtlichen zw\u00f6lf Straf- und Arbeitslagern waren zwischen den Jahren 1949\u20131961 insgesamt bis zu 70.000 H\u00e4ftlinge untergebracht. Sie lebten in primitiven Baracken ohne Komfort, von denen sie fu\u00dfl\u00e4ufig die Bergwerke erreichen konnten. Diese Unterbringungsform war dem Wunsch nach billigen Arbeitskr\u00e4ften mit einem m\u00f6glichst kurzen Weg zum Arbeitsplatz geschuldet, nicht aber dem Bem\u00fchen, die H\u00e4ftlingsbev\u00f6lkerung in den Lagern zu vernichten, wie es in den nationalsozialistischen Konzentrationslagern der Fall war. Doch die Insassen der Straf- und Arbeitslager von J\u00e1chymov waren stets in Angst vor Gewaltanwendung. Dort herrschten derart harte Bedingungen, dass sich die politischen H\u00e4ftlinge selbst \u201eMUKL\u201c (mu\u017e ur\u010den\u00fd k\u00a0likvidaci) nannten. Diese Abk\u00fcrzung bedeutet so viel wie \u201eZur Vernichtung bestimmter Mann\u201c. Die Zeit ihrer Inhaftierung und Zwangsarbeit bezeichneten sie auch als \u201eH\u00f6lle von J\u00e1chymov\u201c. Denn bei der t\u00e4glichen Arbeit in den Gruben und an der Oberfl\u00e4che kam es zu schweren Verletzungen, ansteckenden Krankheiten und Erkrankungen durch die radioaktive Strahlung. Das Ausma\u00df ihrer physischen und psychischen Gesundheitsbelastungen wurde bislang nicht beziffert. Die politischen H\u00e4ftlinge erhielten bei ihrer Entlassung lediglich einen l\u00e4cherlich geringen Lohn ausgezahlt. Erst nach 1989, falls sie dieses Jahr \u00fcberhaupt erlebten, bekamen sie vom Staat eine Entsch\u00e4digung in Form von Zuschl\u00e4gen zur Rente.<\/p>\n<p>Innerhalb von 15 Jahren wurden in J\u00e1chymov knapp 8000 t Urankonzentrat (auch \u201eYellow Cake\u201c genannt) gef\u00f6rdert und an die Sowjetunion geliefert sowie mehr als 1100 km Stollen in den Berg gehauen. Die Tschechoslowakei erhielt f\u00fcr das gef\u00f6rderte und in die Sowjetunion exportierte Uran keine finanziellen Leistungen von den Sowjets, weder in den Jahren 1945-1960 noch sp\u00e4ter. Denn es gab ein geheimes sowjetisch-tschechoslowakisches Abkommen \u00fcber Uranlieferungen von Ende des Jahres 1945. \u00a0Auch im heutigen J\u00e1chymov sind die Folgen des ehemaligen Uranabbaus f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung und die Umwelt ersichtlich.<\/p>\n<h2>H\u00e4ftlings- und Arbeitergruppen in J\u00e1chymov nach dem Zweiten Weltkrieg :<\/h2>\n<ul>\n<li>Deutsche Kriegsgefangene: urspr\u00fcnglich Wehrmachtsangeh\u00f6rige, die von der sowjetischen Armee gefangen genommen worden waren. Seit 1945 kamen etwa 4000 von ihnen aus sowjetischen Kriegsgefangenenlagern und einem Lager in Szczecin (Stettin, das seit 1945 zu Polen geh\u00f6rt). Im Jahr 1949 lie\u00df man sie frei und nach Deutschland ausreisen.<\/li>\n<li>Retributionsh\u00e4ftlinge: H\u00e4ftlinge, die von au\u00dferordentlichen Volksgerichten infolge der Retributionsdekrete des Pr\u00e4sidenten der tschechoslowakischen Republik (zwei der sogenannten Bene\u0161-Dekrete) aus dem Jahr 1945 verurteilt worden waren. Diese Gruppe umfasste vor allem deutsche Kriegsverbrecher, tschechische Kollaborateure und Vertreter der w\u00e4hrend des Krieges existierenden faschistischen Slowakischen Republik. In der fr\u00fchen Nachkriegszeit stellte diese H\u00e4ftlingsgruppe die Mehrheit unter den Uranarbeitern. H\u00e4ftlinge deutscher Nationalit\u00e4t wurden zumeist 1950, die letzten schlie\u00dflich 1955, entlassen und anschlie\u00dfend nach Deutschland ausgesiedelt.<\/li>\n<li>Kriminelle H\u00e4ftlinge: verurteilt von tschechoslowakischen Strafgerichten aufgrund von Kriminaldelikten.<\/li>\n<li>Politische H\u00e4ftlinge: zumeist verurteilt vom tschechoslowakischen Staatsgerichtshof f\u00fcr Straftaten gegen die Sicherheit der volksdemokratischen Republik, sp\u00e4ter nach dem Strafgesetz. Man sch\u00e4tzt, dass diese Gruppe etwa 40 % der damaligen H\u00e4ftlinge ausmachte.<\/li>\n<li>Insassen der Zwangsarbeitslager: Zwangsarbeitslager wurden auf Grundlage eines tschechoslowakischen Gesetzes aus dem 1948 eingerichtet. Ihre Insassen erhielten meist kein regul\u00e4res Gerichtsverfahren. \u00dcber eine Einweisung ins Zwangsarbeitslager entschied nicht etwa ein Gericht, sondern eine Kommission des zust\u00e4ndigen Nationalausschusses (kommunale und regionale Verwaltungsbeh\u00f6rde) oder einer Organisation der Kommunistischen Partei. Betroffen waren Menschen, die als regimefeindlich galten und die pr\u00e4ventiv bis zu zwei Jahren in den Zwangsarbeitslagern festgehalten wurden.<\/li>\n<li>Zivilisten: Aufgrund des Arbeitskr\u00e4ftemangels erhielten zivile Angestellte im Uranbergbau hohe L\u00f6hne und zahlreiche Verg\u00fcnstigungen. Viele Zivilisten halfen den politischen H\u00e4ftlingen, zum Beispiel durch das Schmuggeln geheimer Briefe, sog. Kassiber, und B\u00fccher in das und aus dem Lager. Unter den zivilen Arbeitern befanden sich im Gegensatz zu den zum Uranabbau gezwungenen H\u00e4ftlingen auch Frauen. Zu den Aufgaben der weiblichen zivilen Angestellten geh\u00f6rte vor allem das Messen der Radioaktivit\u00e4t des gef\u00f6rderten Erzes.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Kriegsgefangenen, H\u00e4ftlinge und Zwangsarbeiter im Uranbergbau von J\u00e1chymov waren allesamt m\u00e4nnlich. Doch auch die Partnerschaften und Familien der oftmals viele Jahre lang Inhaftierten litten betr\u00e4chtlich.<\/p>\n<h2>Wichtige (Erinnerungs-)Orte in J\u00e1chymov:<\/h2>\n<ul>\n<li>Kreuzweg<\/li>\n<\/ul>\n<p>Zum Gedenken an alle politischen H\u00e4ftlinge, die in den Urangruben um J\u00e1chymov, Horn\u00ed Slavkov und P\u0159\u00edbram Zwangsarbeit leisten mussten, wurde im Jahr 1996 vor der Joachimsthaler\u00a0 Kirche Sankt Joachim auf dem heutigen Platz der Republik der \u201eKreuzweg in die Freiheit\u201c errichtet. Er besteht aus Stelen mit den Namen der Straf- und Arbeitslagern sowie der Hauptskulptur des tschechischen Bildhauers Roman Podr\u00e1zsk\u00fd mit dem Titel \u201eTor zur Freiheit\u201c. Sie stellt ein zerborstenes Gitter dar, an das sich auf den beiden Seiten eine Frau und ein Mann lehnen. Die Initiative f\u00fcr den Kreuzweg, der ein Mahnmal f\u00fcr die Zeit der Unfreiheit sein soll, ging von der Konf\u00f6deration politischer H\u00e4ftlinge der Tschechischen Republik aus. Direkt am Kreuzweg findet jedes Jahr eine Gedenkfeier statt, die den gleichen Namen wie der Lehrpfad tr\u00e4gt: \u201eDie H\u00f6lle von J\u00e1chymov\u201c. An diesem Mahnmal, der ersten Station des Lehrpfades, steht eine einf\u00fchrende Infotafel.<\/p>\n<ul>\n<li>Pale\u010dek-Burg<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die sogenannte Pale\u010dek-Burg ist ein gemauertes Modell einer mittelalterlichen Burg, die die Insassen des Lagers Rovnost (Gleichheit) zur Unterhaltung ihres sadistischen Lagerkommandanten Franti\u0161ek Pale\u010dek bauen mussten. Nach Aussagen politischer H\u00e4ftlinge erschoss jener Kommandant mindestens vier H\u00e4ftlinge bei Fluchtversuchen. Mit Freude habe er au\u00dferdem die im Lager inhaftierten Zeugen Jehovas mit stundenlangen Appellen bei Frost und Schnee gequ\u00e4lt, da sie sich weigerten f\u00fcr Kriegszwecke Uran abzubauen. Das Burgmodell ist heute frei zug\u00e4nglich und steht nahe der Station \u201eSchacht und Lager Rovnost\u201c. Die Pale\u010dek-Burg wurde zum Logo des erneuerten Lehrpfades.<\/p>\n<ul>\n<li>Sch\u00e4chte Mari\u00e1nsk\u00e1, Barbora, Bratrstv\u00ed, Aufbereitungsanlage \u201eRoter Turm des Todes\u201c<\/li>\n<\/ul>\n<p>Au\u00dferhalb der 8,5 km langen Strecke des aktuellen Lehrpfades gab es weitere Arbeitslager und Uranbergwerke: zum Beispiel die Gruben und Sch\u00e4chte Mari\u00e1nsk\u00e1 (Mariasorg), Barbora, Bratrstv\u00ed (Br\u00fcderlichkeit, ehemals: S\u00e4chsischer Edelleut-Stollen) oder die Uranerz-Aufbereitungsanlage, die heute als \u201eNationales Kulturdenkmal Roter Turm des Todes\u201c (Deckname \u201eL\u201c) bekannt ist. Bei der Erzaufbereitung wurden die H\u00e4ftlinge, vor allem Geistliche und andere politische H\u00e4ftlinge, gro\u00dfen Mengen radioaktiver Strahlung ausgesetzt. Denn im Roten Turm wurde das gef\u00f6rderte Material sortiert, zerkleinert und auf Eisenbahnwaggons verladen, die mehrmals pro Woche durch die ganze Tschechoslowakei in die Sowjetunion bef\u00f6rdert wurden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Entdeckungsreise durch die Vergangenheit von\u00a0 St. Joachimsthal\u00a0 \/ J\u00e1chymov Die Bergstadt Sankt Joachimsthal (J\u00e1chymov) im b\u00f6hmischen Teil des Erzgebirges wurde zur Zeit des sog. Gro\u00dfen Berggeschreys, einer das ganze Erzgebirge umfassenden Silbergr\u00e4berstimmung, im Jahre 1516 gegr\u00fcndet. 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