{"id":717,"date":"2017-02-24T19:09:57","date_gmt":"2017-02-24T18:09:57","guid":{"rendered":"http:\/\/uran-deutsch-tschechischer-erinnerungsort.info\/?p=717"},"modified":"2026-03-31T08:13:41","modified_gmt":"2026-03-31T06:13:41","slug":"praegen-fuer-den-landesherren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/uran-deutsch-tschechischer-erinnerungsort.info\/?p=717","title":{"rendered":"Pr\u00e4gen f\u00fcr den Landesherren"},"content":{"rendered":"<p><em><strong>Bergbautechnik anno 1520 <\/strong><\/em><\/p>\n<h2><span style=\"color: #808080;\">Quelle<br \/>\n<\/span><\/h2>\n<p><a href=\"http:\/\/uran-deutsch-tschechischer-erinnerungsort.info\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Bergaltar_-M\u00fcnzpr\u00e4ger.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-715\" src=\"http:\/\/uran-deutsch-tschechischer-erinnerungsort.info\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Bergaltar_-M\u00fcnzpr\u00e4ger-300x287.jpg\" alt=\"Bergaltar_M\u00fcnzpr\u00e4ger\" width=\"300\" height=\"287\" srcset=\"https:\/\/uran-deutsch-tschechischer-erinnerungsort.info\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Bergaltar_-M\u00fcnzpr\u00e4ger-300x287.jpg 300w, https:\/\/uran-deutsch-tschechischer-erinnerungsort.info\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Bergaltar_-M\u00fcnzpr\u00e4ger.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a> <span style=\"color: #808080;\"><strong>M2-g<\/strong>: Pr\u00e4ger bei der Arbeit. Ausschnitt einer Bildtafel vom r\u00fcckseitigen Altarbild des Bergaltars der Kirche St. Anna in Annaberg, gemalt um 1520 von Hans Hesse. Quelle:\u00a0Quelle: Wikipedia: the free encyclopedia [online]. San Francisco (CA): Wikimedia Foundation, 2001. Link: <a style=\"color: #808080;\" href=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/3\/3a\/Annaberger-Bergaltar2.jpg\">https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/3\/3a\/Annaberger-Bergaltar2.jpg<\/a> (zuletzt eingesehen am 15.09.2015). Detail bearbeitet von Marcel Mahdal, 2016.<\/span><\/p>\n<h2>Sachanalyse<\/h2>\n<p>Gegr\u00e4gte M\u00fcnzen aus Metall gab es bereits \u00fcber 500 Jahre vor unserer Zeitrechnung auf dem Gebiet der heutigen T\u00fcrkei, Griechenlands und Chinas, um 300 v. Chr. ebenso im R\u00f6mischen Reich. Ein lebendiger und wachsender Handel machte einen gr\u00f6\u00dfere Menge an unkomplizierten Zahlungsmitteln erforderlich: M\u00fcnzen, die in Handarbeit gepr\u00e4gt wurden. Im Europa des Mittelalters und der Fr\u00fchen Neuzeit waren Gold- und Silberm\u00fcnzen die bedeutendsten Zahlungsmittel. Um 1500 kamen in Europa erste Banknoten auf, die sich bis ins 19. Jahrhundert allerdings kaum durchsetzten konnten. Im 16. Jahrhundert erfand man Maschinen zur M\u00fcnzherstellung. Am Prinzip der Pr\u00e4gung \u00e4nderte sich jedoch nichts, auch nicht bei neueren M\u00fcnzmaschinen, die mit Dampf, Luftdruck oder Elektrizit\u00e4t betrieben wurden.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Pr\u00e4gung von M\u00fcnzen hatte der Landesherr in seinem Herrschaftsbereich das Monopol. Oft erlie\u00df er auch Gesetze gegen M\u00fcnzf\u00e4lscher, denen hohe Strafen drohten. Die M\u00fcnzst\u00e4tte eines Landesherren, auch M\u00fcnze genannt, beschaffte das Metall, aus dem die M\u00fcnzen hergestellt werden sollten. In der Regel wurde es in der M\u00fcnzst\u00e4tte zu M\u00fcnzmetall aufbereitet und in die Form von runden M\u00fcnzrohlingen, auch Ronden oder Schr\u00f6ttlinge gennant, gebracht. Als weitere Ausr\u00fcstung zur M\u00fcnzpr\u00e4gung ben\u00f6tigte man zwei Pr\u00e4gestempel, einen oberen und einen unteren. Darauf eingraviert waren die Negativbilder der Reliefs, die auf der M\u00fcnze zu sehen sein sollten. Die eigentliche Pr\u00e4gung verlief folgenderma\u00dfen: Ein M\u00fcnzer legte eine Ronde zwischen den oberen und den unteren M\u00fcnzstempel und pr\u00e4gte mit einem kuzen kr\u00e4ftigen Hammerschlag ihre Abdr\u00fccke auf die Ronde. So entstanden auf Vorder- und Kehrseite der M\u00fcnze die gew\u00fcnschten Reliefs. Die Motive bezogen sich meist auf den jeweiligen Landesherren oder auf das Christentum.<\/p>\n<h2><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Arbeitsauftr\u00e4ge<\/strong><\/span><\/h2>\n<ol>\n<li><span style=\"color: #00ccff;\">Beschreibe die Kleidung der beiden M\u00e4nner und vergleiche sie mit der Kleidung der Bergleute auf den Bildausschnitten <a title=\"Bergbautechnik anno 1520\" href=\"https:\/\/uran-deutsch-tschechischer-erinnerungsort.info\/?p=801\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>M2-a bis M2-f<\/strong><\/a> des Bergaltars.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #00ccff;\">Schildere die Umgebung, in der die beiden M\u00e4nner arbeiteten, und vergleiche sie mit dem Arbeitsumfeld der Bergleute.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #00ccff;\">Beschreibe die Werkzeuge, die die beiden M\u00e4nner benutzten. Stelle Vermutungen an, wie ihr Arbeitsablauf gewesen sein k\u00f6nnte und was das Endprodukt ihrer Arbeit war.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #00ccff;\">Stelle anhand deiner Ergebnisse der Arbeitsauftr\u00e4ge 1 bis 3 Vemutungen an, wie die beiden Arbeiter entlohnt wurden und wie angesehen sie in ihrem damaligen Umfeld waren. Argumentiere, ob ein besonderes Ansehen und eine besondere Entlohnung in ihrem Fall berechtigt gewesen sein k\u00f6nnten.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #00ccff;\">Recherchiere, wie und als welchen Metallen heute M\u00fcnzen hergestellt werden. Nenne Unterschiede zur M\u00fcnzpr\u00e4gung um 1520.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bergbautechnik anno 1520 Quelle M2-g: Pr\u00e4ger bei der Arbeit. Ausschnitt einer Bildtafel vom r\u00fcckseitigen Altarbild des Bergaltars der Kirche St. Anna in Annaberg, gemalt um 1520 von Hans Hesse. Quelle:\u00a0Quelle: Wikipedia: the free encyclopedia [online]. San Francisco (CA): Wikimedia Foundation, 2001. Link: https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/3\/3a\/Annaberger-Bergaltar2.jpg (zuletzt eingesehen am 15.09.2015). Detail bearbeitet von Marcel Mahdal, 2016. 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